Ich erforsche die Schnittstellen von Design, Technologie und kritischer Reflexion. Meine Arbeiten beschäftigen sich mit Künstlicher Intelligenz, Physical Computing und weiteren interaktiven Medien, um neue Formen der Interaktion und Reflexion zu schaffen.
Freiberufler und Workshopleiter
Dieses Projekt schlägt ein Experimentierfeld vor, in dem Gestalter*innen KI abseits
steriler Bildschirme und aktueller Technik neu denken können.
Sechs autonome KI‑Module verknüpfen nacheinander analoge und digitale Prozesse:
Tastatur → Text zu Audio Modell → Lautsprecher → Mikrofon → Audio zu Text Modell → Text zu Bild Modell → Monitor → Kamera → Bild zu Text Modell → Thermodrucker
Besucher*innen beeinflussen die Kette per Tastatureingabe, eigene Sounds oder durch Bilder in die Kamera halten.
Die Ergebnisse sind bewusst unvorhersehbar und benötigen Zeit. Einmal mit einem initialen Prompt gestartet, durchläuft die Pipeline die Module auch autonom weiter.
In der Arbeit „Reelality“ werden Reels auf Plattformen wie TikTok thematisiert,
welche die volle Aufmerksamkeit fesseln sollen. Sie machen süchtig und können sogar Lebensrealitäten verändern.
Doch was passiert, wenn diese Inhalte gar nicht echt sind, sondern komplett von KI erzeugt?
Das Ausstellungsstück zeigt, wie fast ohne eingreifen das KI Programm Videos generiert und Körperbilder und gesellschaftliche Normen angreift.
Die Installation erinnert bewusst an einen einarmigen Banditen:
Besucher*innen ziehen einen Hebel, und auf dem unteren Bildschirm erscheinen drei zufällig gewählte Begriffe.
Anschließend wird ein scheinbar in Echtzeit erstelltes Reel auf einem größeren Bildschirm abgespielt.
Das Projekt Architecture volume2img ist eine Website, auf dieser können die Nutzer*innen ein grobes Volumenmodell eines Gebäudes in einem simplen 3D-Editor erstellen. Im nächsten Schritt wird ein Prompt aus Wörtern zu Stil, Material und Umgebung zusammengestellt. Anschließend generiert eine KI ein Bild basierend auf diesen Eingaben. Alternativ kann auch ein Foto eines bereits gebauten Modells als Input verwendet werden.
Im Rahmen eines Kurses habe ich das Konzept „Think inside the new Box” für die ConCon entwickelt. Ich habe mich in meinem Projekt auf die Veränderungen fokussiert, die sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ergeben können. Meine Idee war es, eine KI Box
zu visualisieren, die verschiedene KI-Visuals beherbergt. Die Animation der Elemente symbolisiert den Übergang von einem grafischen Raum zu einem Raum mit KI-Elementen. In der KI Booth
können Besucher dies selbst erleben, indem sie verschiedene Anweisungen geben, wie eine naturalistische Darstellung von Technologie, wodurch sich der Raum entsprechend verändert. Auf der
Bühne sind mehrere Projektionen installiert, deren Bild ändert sich allmählich, indem die Elemente immer weiter abstrahiert werden. Die Gestaltung der Bühne kann jeder Speaker
individuell anpassen.
Gemeinsam mit Paul Eßer und Prof. Florian Jenett habe ich die Konzeptionen bei der ConCon 2022 in einer Booth vorgestellt. Die von uns geplante und designte Booth zeigte, wie KI in Zukunft
das Erscheinungsbild der ConCon verändern kann.
Ich habe in Zusammenarbeit mit Niklas Thielen und Lea Waldera die Gestaltung für die Ausstellung „Synthetische Erinnerung“ gemacht. Die Ausstellung zeigte künstlerische Arbeiten von Studierenden des Master-Studiengangs, bei welchem ich einer der Studenten bin. Wir setzen uns kritisch mit der Produktion und Wirkung synthetischer Medien auseinander, die durch generative Künstliche Intelligenz entstehen. Dabei geht es um Fragen nach der Formbarkeit von Erinnerung, der Rolle von Authentizität und unserem zukünftigen Umgang mit KI.
Es gibt viele Programme, die fachfremden Menschen das Gestalten verschiedener Medien vereinfachen möchten. Meistens müssen die Nutzer*innen dabei trotzdem viele wichtige Gestaltungsentscheidungen treffen. Das möchte ich mit diesem Projekt ändern. Diese beschäftigt sich damit, den konventionellen Designprozess in einen digitalen Prozess zu übersetzen. Es ist ein digitales Tool entstanden zum Designen von Werbemedien. Zentral bei dem Programm ist „ViSyn” ein geschlechtsneutraler Agent, welcher die Nutzer*innen durch den digitalen Designprozess führt. Bei der Umsetzung ist die Nutzung von KI-Modellen unausweichlich, denn es entstehen regelmäßig neue KI-Modelle, die es noch einfacher machen mit einer KI zu gestalten. Die Debatte, welche Auswirkungen KI auf die Gestaltung hat und haben wird, wird immer intensiver geführt. Passend dazu habe ich die Vorteile ausgearbeitet, die solche KI-Modelle gegenüber einer Mensch zu Mensch Interaktion haben können.
Mit Hilfe von KI habe ich ein Kartenspiel erstellt, Eco Guardians. Es ist ein strategisches Kartenspiel, bei dem die Spieler in die Rolle von Naturschützern schlüpfen und sich der Herausforderung stellen, verschiedene Ökosysteme zu bewahren und zu schützen. Mit dem Ziel, wertvolle Tierarten zu erhalten und gegen menschliche Bedrohungen anzukämpfen, müssen die Spieler Landschaften nutzen, Tiere ansiedeln und Naturkatastrophen abwehren. Die Illustrationen sind KI generiert. Konzipiert habe ich es selbst, aber logische Probleme mit einem KI-Sprachmodell gelöst.
Für AAAREA durfte ich eine große Red Carpet Installation vor der Alten Oper in Frankfurt am Main erstellen. Das Projekt ist bei der Arbeit beim Nordisk Büro entstanden und zielte darauf
ab, für die neue Event-Plattform AAAREA zu werben. AAAREA lief während der Fashion Week in Frankfurt und präsentierte dabei viele interdisziplinäre und kollaborative Formate, um die
neuesten Trends in der Mode zu präsentieren.
Die Installation wurde auf dem roten Teppich der Markengala platziert und zog die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich. Mit einem eindrucksvollen Design wurde die
Installation zum Blickfang.
Ich hatte das Vergnügen, mit dem Nordisk Büro an der Gestaltung für die "Digital Workspace World 2022" Konferenz von Matrix42 zu arbeiten. Hierbei lag mein Fokus auf der Erstellung der
Keyvisuals, welche die Botschaft der Konferenz visualisieren sollten. Die Konferenz bietet den Teilnehmern eine Plattform für den Austausch mit Experten und liefert Antworten und
Strategien zu den wichtigsten Fragen der digitalen Zukunft der Arbeit.
Für die Umsetzung des Visuals wurde die vorgegebene Form in eine dreidimensionale Darstellung übersetzt.
In einem Kurs zum Thema „Generative Gestaltung“ habe ich ein Programm geschrieben, das es möglich macht mit dem eigenen Körper zu malen. Die Voraussetzungen sind nur ein dunkler Hintergrund und eine Kamera am Computer. Das Programm soll durch eine einfache Bedienung ein interaktives einsteigerfreundliches Malen gewährleisten, das zum Experimentieren anregt.
Ich habe meinen Bachelor in Kommunikationsdesign an der Hochschule Mainz gemacht
und Erfahrungen in Branding, Editorial Design und digitalen Produkten gesammelt.
Ich erforsche die Schnittstellen von Design, Technologie und kritischer Reflexion.
Meine Projekte beschäftigen sich häufig mit Künstlicher Intelligenz und Physical Computing.
Dabei experimentiere ich mit der Wiederverwendung älterer Technologien, um Technik mit
ästhetischen Experimenten zu verbinden und neue Formen der Interaktion und Reflexion zu schaffen.
Hallo, ich bin Micha, Kommunikationsdesigner aus Mainz.
Ich habe meinen Bachelor in Kommunikationsdesign an der Hochschule Mainz gemacht
und Erfahrungen in Branding, Editorial Design und digitalen Produkten gesammelt.
Ich erforsche die Schnittstellen von Design, Technologie und kritischer Reflexion.
Meine Projekte beschäftigen sich häufig mit Künstlicher Intelligenz und Physical Computing.
Dabei experimentiere ich mit der Wiederverwendung älterer Technologien, um Technik mit
ästhetischen Experimenten zu verbinden und neue Formen der Interaktion und Reflexion zu schaffen.
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Mainz - Deutschland